Backlog Dezember 2024
Ahoi Leute,
im Dezember habe ich wieder relativ viele Erfolge freigeschaltet und wieder mehr Spiele aus dem Pile of Shame aufgeräumt. Die Tage werden langsam wieder etwas länger, was sich hoffentlich positiv auf meine Motivation auswirkt. 😅
Im Urlaub habe ich tatsächlich ein paar längere Zocksessions starten können, habe aber einfach weiter die Spiele gespielt, die ich schon vorher begonnen hatte. Ich hatte eigentlich Bock ein längeres Spiel zu starten, aber habe mich dann doch dagegen entschieden, weil dafür die Zeit wahrscheinlich dann doch nicht gereicht hätte. Und wer weiß, wann ich jetzt nach dem Urlaub dazu kommen würde, sowas wie Assassin's Creed Odyssey weiterzuspielen.
Hier ist der Link zum Jahresrückblick 2017: https://backlogpileofshame.blogspot.com/2025/01/alle-full-completions-2017.html
Titel neu gestartet: 5
Titel in denen Erfolge freigeschaltet wurden: 12
Titel in denen Trophäen freigeschaltet wurden: 1
Full Completions: 2
Story+Misc Completions: 2
Story Completions: 0
Retired: 0
Erfolge: 165 (Gesamt: 17.313)
Gamerscore: 4090 (Gesamt: 579.075)
Trophäen, Bronze: 0 (Gesamt: 448)
Trophäen, Silber: 1 (Gesamt: 169)
Trophäen, Gold: 1 (Gesamt: 104)
Trophäen, Platin: 0 (Gesamt: 15)
Gesamtzahl Full Achievement/Trophy Completions: 408
*Tage in Folge, an denen jeweils mindestens ein Erfolg freigeschaltet wurde.
Meilensteine:
970.000 TA Score
5.000 Erfolge in Xbox 360 Spielen
390 full completions auf Xbox
17.250 Erfolge insgesamt
Auf den Pile of Shame hinzugefügt:
Titel: The Bluecoats North & South
Plattform: Xbox One
Länge: 3h
Titel: Beyond Blue
Plattform: Xbox Series X
Länge: 5h
Titel: Final Fantasy
PLattform: Xbox Series X
Länge: 19,5h
Titel: Suicide Squad Kill the Justice League
Plattform: Xbox Series X
Länge: 47h
Titel: The Thing Remastered
Plattform: Xbox Series X
Länge: 6h+
Titel: Neva
Plattform: Xbox Series X
Länge: 6h
Titel: Green Soldiers Heroes
Plattform: Xbox Series X
Länge: ?
Titel: Hidden Cats in Santa's Realm
Plattform: Xbox One
Länge: 1,5h
Titel: The Quarry
Plattform: Xbox Series X
Länge: 33h
Titel: The Beast Inside
Plattform: Xbox Series X
Länge: 12,5h
Gesamtzeit zum Pile of Shame hinzugefügt: 133,5h+
Vom Pile of Shame entfernt:
Titel: Grim IdleRelease: 08. November 2024
Plattform: Xbox Series X
Länge: 1,5hGamerscore/Erfolge: 2000/2000, 15/15
Entwicklerstudio: EvilCharm Games
Publisher: Desert Water Games
Genre: Roguelite, Idle
Trailer: gibt immernoch keinen
Review: Da ich ja erst letzten Monat eine Review zur Xbox One Version von Grim Idle geschrieben habe, mache ich das nicht nochmal. Mir ist allerdings beim spielen aufgefallen, dass ich in meiner Review etwas mit den Währungen durcheinandergebracht habe. Man sammelt keine rosa Kristalle auf, sondern rote. Die rosa Kristalle bekommt man z.B. für das abschließen von Challenges, die so ähnlich funktionieren, wie allseits bekannte "Dailies", nur dass man die (anfangs) in höherer Frequenz abschließen kann.
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Titel: Vampire Survivors
Release: 20. Oktober 2022
Plattform: Xbox Series XLänge: 64h
Gamerscore/Erfolge: 1620/1620, 220/220
Entwicklungsstudio: poncle
Publisher: poncle
Genre: Roguelite
Trailer:
Review: Vampire Survivors hätte ich, trotz Hype, niemals ausprobiert, wäre es nicht im Game Pass gewesen und mir mehrfach empfohlen worden. Eines Tages habe ich es dann doch gestartet, weil mir gesagt wurde, dass man im Prinzip bei jedem Run einen Erfolg freischalten kann. Da ich an dem Tag nicht wusste, womit ich meinen Achievement Streak aufrecht erhalten möchte, habe ich mir gedacht, dass das Spiel mit seinen 220 Erfolgen gut als Streak Keeper geeignet sei. Und was soll ich sagen? Es ist der perfekte Streak Keeper und macht auch noch Spaß.
Den Start fand ich etwas zäh und kam nicht weit. Da man aber schnell neue Waffen, Charaktere und Permaboosts bekommt, wurde das Ganze schnell zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich habe das Spiel dann letztlich, inkl. aller DLC's mit Erfolgen, gekauft und zog ernsthaft in Erwägung auch die DLC's ohne Erfolge zu kaufen. Ich habe mich aber vorerst dazu entschieden, stattdessen ein Spiel mit ähnlichem Spielprinzip zu starten. Dazu aber mehr, wenn ich damit fertig bin. 😉
Wenn man einmal im Spiel drin ist und die anfangs überwältigende Menge an Aufgaben und deren Zusammenhänge überblickt, dann kann man alles systematisch abhaken. Am Ende hatte ich präferierte Kombinationen aus Waffen und Bonusitems, dass ich mich gegen Ende jedes Runs kaum noch bewegen musste. Ich konnte einfach rumstehen und die Gegner hatten keine Chance mir Schaden zuzufügen und auch die XP Kristalle wurden spätestens nach jeder Aktivierung des weiterentwickelten Pentagramms automatisch angesogen. Normalerweise endet ein Run nach 30 Minuten (Mit entsprechendem Permaboost kann man doppelte Geschwindigkeit aktivieren, da sind es dann nur noch 15 Minuten). Wenn die Zeit abgelaufen ist, erscheint sowas wie der Tod und one-hitted einen. Mit entsprechenden Waffen kann man aber auch den Tod besiegen. Dafür braucht man mindestens Waffen und Items, die Gegner temporär einfrieren und im Idealfall auch noch etwas, was erlittenen Schaden stark reduziert. Nur das "Crimson Shroud" kann den Schaden, den der Tod austeilt (über 60k), blocken. Selbst möglichst viel Schaden austeilen können bietet sich natürlich an, da der Tod über 600k Health hat. Man selbst hat, ohne Boosts und abhängig vom Charakter, um die 100 Health.
Fazit: Das Spielprinzip von Vampire Survivors kann echt süchtig machen. Ich würde mich sogar darüber freuen, wenn nochmal ein TU, oder DLC, mit Erfolgen rauskommt, da es ein guter Grund wäre, weitere Stunden in dem Game zu versenken. Das Spiel belohnt alle Zentren im Gehirn, z.B. mit Lootboxen, ohne dass man dafür Extrageld ausgeben muss. Und das Spiel ist dabei, mit einem regulären Preis von €4,99, ohne DLC's, sehr günstig. Ich habe es, glaube ich, sogar im Sale gekauft und habe dafür gar nichts selber bezahlt. Ich habe einfach meine Microsoft Rewards Punkte in Xbox Guthaben umgewandelt und das Spiel und die DLC's davon gekauft. Ich fand das Spiel nicht ganz perfekt, auch wenn ich jetzt nicht genau mit dem Finger darauf zeigen könnte, was zur Perfektion noch fehlt. Vielleicht eine richtige Story, aber dann wäre der Preis wiederum wahrscheinlich nicht so niedrig. Für das, was man für den Preis bekommt, ist es, mMn, nah an der Perfektion dran, vor allem, für das, was es sein möchte.
9/10
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Titel: Test Drive Unlimited
Release: 08. September 2006
Plattform: Xbox 360
Länge: 101h
Gamerscore/Erfolge: 775/1000, 35/46
Entwicklungsstudio: Eden Games
Publisher: Atari
Genre: Simulation Racing, Automobile
Trailer:
Review: Test Drive Unlimited ist ein Open World Rennspiel, was für die damalige Zeit, glaube ich, sehr ambitioniert war. Eigentlich war es überambitioniert. Laut Trailer scheinen damals die Onlinekomponenten starken Anklang gefunden zu haben, dazu aber gleich vorweg: Diese kann ich nicht beurteilen, weil ich das Spiel halt jetzt 18 Jahre nach Release gespielt habe. Ich glaube, dass die Server mittlerweile offline sind, zumindest sind ein paar Erfolge discontinued. Dadurch war in dem Spiel natürlich auch keine full completion mehr möglich und ich habe deswegen letztlich auch auf ein paar andere Erfolge verzichtet. Ich habe mir z.B. die Mühe erspart jemanden zu suchen, um die Onlinerennen zu spielen. Außerdem habe ich das nervigste Zeitrennen nach ein paar Versuchen abgebrochen, weil ich mir dachte, dass ich mir den Stress nicht geben brauche, wenn eine full completion eh nicht (mehr) möglich ist. Daher fehlen mir zusätzlich zu den Onlineerfolgen noch die Erfolge dafür, dass man in allen ZeitrennenGold gewinnt, und folglich auch der dafür, dass man in allen Rennen eine Goldmedaille gewinnt. Den, den man dafür bekommt, dass man 5.000 Meilen fährt, habe ich auch ausgelassen. Ich war am Ende knapp bei 3.500 Meilen.
Insgesamt ist das Spiel nicht schlecht, hat aber auch einige Macken. Zum einen fahren die NPC's sehr unvorhersehbar. Manchmal blinkt eine*r auf der linken Spur rechts, wechselt die Spur aber nie, manchmal wiederum blinkt eine*r und zieht instant im 45° Winkel rüber. Manchmal halten die auch random einfach an; egal ob auf der Landstraße, in der Stadt, oder aufm 6-spurigen Highway. Wenn man auf der Gegenspur fährt, weichen die NPC's regelmäßig in die Richtung aus, an der man offensichtlich an ihnen vorbei möchte, wodurch man dann frontal in sie reinkracht. Ich musste einige Rennen und Nebenmissionen wiederholen, weil mir durch sowas Unfälle passiert sind. Besonders nervig wird das bei den Missionen, bei denen man nur begrenzten Schaden am Fahrzeug verursachen darf. Wenn man mit 350 km/h über den Highway brettert und dann hält jemand einfach an, oder zieht rüber, dann ist das eventuell etwas, was "realistisch" ist, aber in einem Rennspiel nervt es eher. Da möchte man doch eher schnell zwischen dem Verkehr durchschlängeln und alle Spuren nutzen. Kann man in diesem Spiel zwar streckenweise machen, aber zum einen ist die Drawdistance ziemlich mau und zum anderen spawnen Autos gerne so, dass keine Lücke entsteht. Ersteres sorgt dafür, dass die Autos so spawnen, dass man bei hoher Geschwindigkeit teils schlecht reagieren kann. Und dann spawnen sie, wie gesagt, gerne so, dass keine Lücke entsteht. Also auf einer zweispurigen Straße spawnt dann der Gegenverkehr so, dass sich beide genau dann passieren, wenn man zwischen ihnen durch müsste. Mann kann dann, wenn es ihn gibt, auf den Standstreifen ausweichen, oder den Fußweg, manchmal gibt es die Option aber nicht. Dann muss man entweder stark abbremsen, oder die Kollision in Kauf nehmen, was beides viel Zeit kostet. Bei manchen Challenges saß ich da und dachte mir nur, dass das niemals irgendwer getestet hat und sich dachte "Jo, können wir so lassen.". Andererseits gab es bei den Challenges dann oft den Moment, nach mehreren Versuchen, in welchem der Verkehr etwas anders war und die Challenge dadurch plötzlich leicht wurde.
Ein anderes Problem war, dass die Straßen teils schlecht designed sind. Da gibt es teils übertriebene Bodenwellen, so steile und spitze Kurven, dass man sie nur mega langsam nehmen kann und das bei teils knapp bemessenen Zeitrennen. Selbst auf breitspurigen Straßen hat man manchmal, ohne ersichtlichen Grund, Wellen, die einen bei hoher Geschwindigkeit durchaus mal von der Strecke katapultieren können.
Die Welt ist riesig, das Straßennetz umfasst 1.000 Meilen. Es gibt einen Erfolg dafür, dass man alle Straßen entlangfährt, also habe ich sie alle gesehen :D Meistens sind die unspektakulär, mit einer nicht sehr ansehnlichen Welt. Da das Spiel im ersten Jahr seiner Konsolengeneration released wurde, ist das aber verständlich. Kaum ein Spiel zu dieser Zeit hat die vollen Hardwarekapazitäten der, zu diesem Zeitpunkt, neuen Konsolen ausgekostet. Ich freue mich schon darauf, den Pile of Shame weiter von hinten aufzurollen, bis dann Spiele aus der Ära kommen, die nicht nur minimal besser aussehen, als die der vorherigen Generation. Die, man muss es mittlerweile so nennen, Retrografik, stört nicht immer, aber manchmal ist sie auch echt schlecht gealtert. Bei einem Rennspiel stört mich das weniger, die Fahrzeuge sehen meistens gut aus und die Umgebung zieht ja meistens eh nur schnell an einem vorbei. Allerdings hat das Spiel ja auch Open World Komponenten, wie z.B. dass man Häuser kaufen kann. Da hat man eine tolle Aussicht auf den wunderschönen Horizont Pixelbrei, was heutzutage natürlich irgendwie lächerlich aussieht.
Es gibt, wie schon erwähnt, Zeitrennen. Bei denen muss man eine vorgegebene Strecke in einer vorgegebenen Zeit fahren. Das wird meistens, wenn man für die entsprechenden Klassen jeweils ein gutes Fahrzeug hat, nur durch den Verkehr schwer. Insgesamt sind fast alle Rennen eher leicht, außer die mit viel Verkehr und/oder Serpentinen. Außerdem gibt es noch normale Rennen, welche man gegen Gegner*innen fährt. Bei der dritten Rennkategorie muss man entweder in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Geschwindigkeit überschreiten, oder in einer bestimmten Zeit durch mehrere Radarfallen fahren und eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit überschreiten. Das waren mit meinem auf Stufe 3 getunten Enzo Ferrari super leicht und mit einem solchen "Rennen" konnte ich gut Kohle farmen. Hat mit der Karre nur ca. 15 Sekunden gedauert und man bekam dafür $70k.
Neben diesen relativ üblichen Rennen, gibt es auch noch andere Challenges. Man kann Models oder Tramper rumgurken, was ziemlich genauso funktioniert, wie Zeitrennen. Außerdem kann man als Drogenkurier Pakete von A nach B fahren, was im Grunde dem selben Prinzip folgt, nur dass man keine Aufmerksamkeit der Polizei auf dich ziehen darf. Die interessiert aber nur, wenn man Unfälle baut, mit 350 auf der Gegenfahrbahn geht aber klar. Die Cops sind mMn ein komplett überflüssiges Feature, da sie nur nerven. Es ist aber auch nicht so, dass man vor denen nicht entkommen kann und man dadurch etwas Adrenalin bei der Flucht ausschüttet, weil man weiß, dass das teuer wird oder man sein Auto verliert. Nö, es ist nur 'ne nervige Unannehmlichkeit und ist daher überflüssig.
Als vierte Art an Nebenmissionen gibt es Missionen, bei denen man für Leute auf der Map ihr Auto irgendwohin fährt. Dafür bekommt man absurd viel Geld und man kann jede dieser Missionen nur einmal abschließen. Ziel ist es dabei, so wenig Schaden zu nehmen, wie möglich. Da es kein Zeitlimit gibt, kann man einfach gemütlich an den Zielort fahren und zusätzlich einen 50%igen Bonus für 0% Schaden einheimsen.
Die Fahrzeuge sind für die damalige Zeit einigermaßen detailliert und haben tatsächlich unterschiedliche Motorengeräusche, nicht, wie manche Spiele, sich wiederholende (auch bei unterschiedlichem Motor usw.). Außerdem gibt es funktionierende Rückspiegel, etwas, was es nicht mal beim 7 Jahre später erschienenem GTA V gibt. Ach ja, neben Autos gibt es auch Motorräder, welche sich grausig steuern. Ich habe die nur benutzt, wenn es für ein Rennen Voraussetzung war. Mehr habe ich zu den Motorrädern nicht zu sagen, außer: Ja, es gibt eine Kawasaki Ninja. :D
Man kann seine Autos auch tunen. Die Möglichkeiten sind sehr begrenzt und bestehen eigentlich nur aus 0-3 vorgegebenen Sets, die mit steigendem Preis auch die Leistung stiegern. Am Aussehen kann man, leider, nichts ändern, außer beim Kauf ggfs. die Farbe und manchmal die Felgen. Hervorheben würde ich noch, dass es eine on Board Perspektive gibt. Man kann sogar einstellen, wie hoch und wie weit vorne/hinten man sitzen möchte. Bei einem Spiel von 2006!
Fazit: Trotz seiner Macken fand ich das Spiel durchaus nicht schlecht. Mit einer aufgehübschten Grafik, besserer KI, besser gebügelten Straßen und hinzugefügten moderneren Fahrzeugen, könnte das Spiel, so wie es ist, mit seiner riesigen Welt, auch heute erscheinen. Naja, das mit den Models rumfahren ist eventuell auch schlecht gealtert und war irgendwie gringe. Auch die Musikauswahl war nicht so top und umfasste nur wenige Lieder auf den wenigen Radiosendern. Aber all in all, nicht schlecht.
7/10
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Titel: Saints Row
Release: 01. September 2006
Plattform: Xbox 360
Länge: 47,5h
Gamerscore/Erfolge: 470/1000, 19/41
Entwicklungsstudio: Deep Silver Volition
Publisher: THQ
Genre: Third Person Shooter, Open World
Trailer:
Review: Da ich vor einigen Jahren schon Saints Row The Third gespielt habe, hatte ich hohe Erwartungen an Saints Row. Diese wurden nur bedingt erfüllt, weil das Spiel doch schon ganz schön in die Jahre gekommen ist, aber vor allem, weil es zwar auch schon witzig ist, sich aber doch noch ernster nimmt, als es beim dritten Teil der Fall war. Es versucht einfach noch zu sehr ein GTA zu sein. Ich habe leider die deutsche Version gespielt, bei welcher einiges rauszensiert wurde, wie z.B. die Auftragskiller-Missionen. Für mich war von Anfang an klar, dass das ein Spiel ist, bei dem ich nicht alle Erfolge freischalten werde, also habe ich nur die Story gespielt, alle Collectables gesammelt und ein paar Misc Erfolge geholt.
Die Story ist noch nicht so over the top. Es gibt eigentlich drei Storystränge, die jeweils mit einer der drei rivalisierenden Gangs verknüpft sind. Meistens macht man dabei, wie zu dieser Zeit nicht unüblich, sehr ähnliche Dinge. Übernimm ein Gang Hideout hier, zerstöre eine Einkommensquelle gegnerischer Gangs da und übernimm somit die Hoods. Auch die Nebenmissionen sind sehr repetitiv, werden nur mit jeder Stufe schwerer.
Ansonsten habe ich gar nicht so viel zu dem Spiel zu sagen, der GTA Vergleich beschreibt es eigentlich schon ganz gut.
Fazit: Die Mucke im Spiel ist nicht schlecht, das Gameplay ist zwar repetitiv und etwas in die Jahre gekommen, funktioniert aber vom Prinzip her auch heute noch. Ohne auf die completion zu achten, war das okay, aber ansonsten sehe ich da durchaus die Tendenz, dass das nerven würde. Ich bin froh, dass ich endlich mal den ersten Teil nachgeholt habe, sehe es aber nicht passieren, dass ich das Spiel irgendwann mal wieder starten werde um noch ein paar Misc Erfolge zu holen.
6,5/10
Gesamtzeit vom Pile of Shame entfernt: 214h
Differenz: -80,5h
Plattform: Xbox Series X
Länge: 1,5h
Entwicklerstudio: EvilCharm Games
Publisher: Desert Water Games
Genre: Roguelite, Idle
Trailer: gibt immernoch keinen
Review: Da ich ja erst letzten Monat eine Review zur Xbox One Version von Grim Idle geschrieben habe, mache ich das nicht nochmal. Mir ist allerdings beim spielen aufgefallen, dass ich in meiner Review etwas mit den Währungen durcheinandergebracht habe. Man sammelt keine rosa Kristalle auf, sondern rote. Die rosa Kristalle bekommt man z.B. für das abschließen von Challenges, die so ähnlich funktionieren, wie allseits bekannte "Dailies", nur dass man die (anfangs) in höherer Frequenz abschließen kann.
Titel: Vampire Survivors
Release: 20. Oktober 2022
Plattform: Xbox Series X
Gamerscore/Erfolge: 1620/1620, 220/220
Entwicklungsstudio: poncle
Publisher: poncle
Genre: Roguelite
Trailer:
Den Start fand ich etwas zäh und kam nicht weit. Da man aber schnell neue Waffen, Charaktere und Permaboosts bekommt, wurde das Ganze schnell zu einem kurzweiligen Vergnügen. Ich habe das Spiel dann letztlich, inkl. aller DLC's mit Erfolgen, gekauft und zog ernsthaft in Erwägung auch die DLC's ohne Erfolge zu kaufen. Ich habe mich aber vorerst dazu entschieden, stattdessen ein Spiel mit ähnlichem Spielprinzip zu starten. Dazu aber mehr, wenn ich damit fertig bin. 😉
Wenn man einmal im Spiel drin ist und die anfangs überwältigende Menge an Aufgaben und deren Zusammenhänge überblickt, dann kann man alles systematisch abhaken. Am Ende hatte ich präferierte Kombinationen aus Waffen und Bonusitems, dass ich mich gegen Ende jedes Runs kaum noch bewegen musste. Ich konnte einfach rumstehen und die Gegner hatten keine Chance mir Schaden zuzufügen und auch die XP Kristalle wurden spätestens nach jeder Aktivierung des weiterentwickelten Pentagramms automatisch angesogen. Normalerweise endet ein Run nach 30 Minuten (Mit entsprechendem Permaboost kann man doppelte Geschwindigkeit aktivieren, da sind es dann nur noch 15 Minuten). Wenn die Zeit abgelaufen ist, erscheint sowas wie der Tod und one-hitted einen. Mit entsprechenden Waffen kann man aber auch den Tod besiegen. Dafür braucht man mindestens Waffen und Items, die Gegner temporär einfrieren und im Idealfall auch noch etwas, was erlittenen Schaden stark reduziert. Nur das "Crimson Shroud" kann den Schaden, den der Tod austeilt (über 60k), blocken. Selbst möglichst viel Schaden austeilen können bietet sich natürlich an, da der Tod über 600k Health hat. Man selbst hat, ohne Boosts und abhängig vom Charakter, um die 100 Health.
Fazit: Das Spielprinzip von Vampire Survivors kann echt süchtig machen. Ich würde mich sogar darüber freuen, wenn nochmal ein TU, oder DLC, mit Erfolgen rauskommt, da es ein guter Grund wäre, weitere Stunden in dem Game zu versenken. Das Spiel belohnt alle Zentren im Gehirn, z.B. mit Lootboxen, ohne dass man dafür Extrageld ausgeben muss. Und das Spiel ist dabei, mit einem regulären Preis von €4,99, ohne DLC's, sehr günstig. Ich habe es, glaube ich, sogar im Sale gekauft und habe dafür gar nichts selber bezahlt. Ich habe einfach meine Microsoft Rewards Punkte in Xbox Guthaben umgewandelt und das Spiel und die DLC's davon gekauft. Ich fand das Spiel nicht ganz perfekt, auch wenn ich jetzt nicht genau mit dem Finger darauf zeigen könnte, was zur Perfektion noch fehlt. Vielleicht eine richtige Story, aber dann wäre der Preis wiederum wahrscheinlich nicht so niedrig. Für das, was man für den Preis bekommt, ist es, mMn, nah an der Perfektion dran, vor allem, für das, was es sein möchte.
9/10
Titel: Test Drive Unlimited
Release: 08. September 2006
Plattform: Xbox 360
Länge: 101h
Gamerscore/Erfolge: 775/1000, 35/46
Entwicklungsstudio: Eden Games
Publisher: Atari
Genre: Simulation Racing, Automobile
Trailer:
Review: Test Drive Unlimited ist ein Open World Rennspiel, was für die damalige Zeit, glaube ich, sehr ambitioniert war. Eigentlich war es überambitioniert. Laut Trailer scheinen damals die Onlinekomponenten starken Anklang gefunden zu haben, dazu aber gleich vorweg: Diese kann ich nicht beurteilen, weil ich das Spiel halt jetzt 18 Jahre nach Release gespielt habe. Ich glaube, dass die Server mittlerweile offline sind, zumindest sind ein paar Erfolge discontinued. Dadurch war in dem Spiel natürlich auch keine full completion mehr möglich und ich habe deswegen letztlich auch auf ein paar andere Erfolge verzichtet. Ich habe mir z.B. die Mühe erspart jemanden zu suchen, um die Onlinerennen zu spielen. Außerdem habe ich das nervigste Zeitrennen nach ein paar Versuchen abgebrochen, weil ich mir dachte, dass ich mir den Stress nicht geben brauche, wenn eine full completion eh nicht (mehr) möglich ist. Daher fehlen mir zusätzlich zu den Onlineerfolgen noch die Erfolge dafür, dass man in allen ZeitrennenGold gewinnt, und folglich auch der dafür, dass man in allen Rennen eine Goldmedaille gewinnt. Den, den man dafür bekommt, dass man 5.000 Meilen fährt, habe ich auch ausgelassen. Ich war am Ende knapp bei 3.500 Meilen.
Insgesamt ist das Spiel nicht schlecht, hat aber auch einige Macken. Zum einen fahren die NPC's sehr unvorhersehbar. Manchmal blinkt eine*r auf der linken Spur rechts, wechselt die Spur aber nie, manchmal wiederum blinkt eine*r und zieht instant im 45° Winkel rüber. Manchmal halten die auch random einfach an; egal ob auf der Landstraße, in der Stadt, oder aufm 6-spurigen Highway. Wenn man auf der Gegenspur fährt, weichen die NPC's regelmäßig in die Richtung aus, an der man offensichtlich an ihnen vorbei möchte, wodurch man dann frontal in sie reinkracht. Ich musste einige Rennen und Nebenmissionen wiederholen, weil mir durch sowas Unfälle passiert sind. Besonders nervig wird das bei den Missionen, bei denen man nur begrenzten Schaden am Fahrzeug verursachen darf. Wenn man mit 350 km/h über den Highway brettert und dann hält jemand einfach an, oder zieht rüber, dann ist das eventuell etwas, was "realistisch" ist, aber in einem Rennspiel nervt es eher. Da möchte man doch eher schnell zwischen dem Verkehr durchschlängeln und alle Spuren nutzen. Kann man in diesem Spiel zwar streckenweise machen, aber zum einen ist die Drawdistance ziemlich mau und zum anderen spawnen Autos gerne so, dass keine Lücke entsteht. Ersteres sorgt dafür, dass die Autos so spawnen, dass man bei hoher Geschwindigkeit teils schlecht reagieren kann. Und dann spawnen sie, wie gesagt, gerne so, dass keine Lücke entsteht. Also auf einer zweispurigen Straße spawnt dann der Gegenverkehr so, dass sich beide genau dann passieren, wenn man zwischen ihnen durch müsste. Mann kann dann, wenn es ihn gibt, auf den Standstreifen ausweichen, oder den Fußweg, manchmal gibt es die Option aber nicht. Dann muss man entweder stark abbremsen, oder die Kollision in Kauf nehmen, was beides viel Zeit kostet. Bei manchen Challenges saß ich da und dachte mir nur, dass das niemals irgendwer getestet hat und sich dachte "Jo, können wir so lassen.". Andererseits gab es bei den Challenges dann oft den Moment, nach mehreren Versuchen, in welchem der Verkehr etwas anders war und die Challenge dadurch plötzlich leicht wurde.
Ein anderes Problem war, dass die Straßen teils schlecht designed sind. Da gibt es teils übertriebene Bodenwellen, so steile und spitze Kurven, dass man sie nur mega langsam nehmen kann und das bei teils knapp bemessenen Zeitrennen. Selbst auf breitspurigen Straßen hat man manchmal, ohne ersichtlichen Grund, Wellen, die einen bei hoher Geschwindigkeit durchaus mal von der Strecke katapultieren können.
Die Welt ist riesig, das Straßennetz umfasst 1.000 Meilen. Es gibt einen Erfolg dafür, dass man alle Straßen entlangfährt, also habe ich sie alle gesehen :D Meistens sind die unspektakulär, mit einer nicht sehr ansehnlichen Welt. Da das Spiel im ersten Jahr seiner Konsolengeneration released wurde, ist das aber verständlich. Kaum ein Spiel zu dieser Zeit hat die vollen Hardwarekapazitäten der, zu diesem Zeitpunkt, neuen Konsolen ausgekostet. Ich freue mich schon darauf, den Pile of Shame weiter von hinten aufzurollen, bis dann Spiele aus der Ära kommen, die nicht nur minimal besser aussehen, als die der vorherigen Generation. Die, man muss es mittlerweile so nennen, Retrografik, stört nicht immer, aber manchmal ist sie auch echt schlecht gealtert. Bei einem Rennspiel stört mich das weniger, die Fahrzeuge sehen meistens gut aus und die Umgebung zieht ja meistens eh nur schnell an einem vorbei. Allerdings hat das Spiel ja auch Open World Komponenten, wie z.B. dass man Häuser kaufen kann. Da hat man eine tolle Aussicht auf den
Es gibt, wie schon erwähnt, Zeitrennen. Bei denen muss man eine vorgegebene Strecke in einer vorgegebenen Zeit fahren. Das wird meistens, wenn man für die entsprechenden Klassen jeweils ein gutes Fahrzeug hat, nur durch den Verkehr schwer. Insgesamt sind fast alle Rennen eher leicht, außer die mit viel Verkehr und/oder Serpentinen. Außerdem gibt es noch normale Rennen, welche man gegen Gegner*innen fährt. Bei der dritten Rennkategorie muss man entweder in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Geschwindigkeit überschreiten, oder in einer bestimmten Zeit durch mehrere Radarfallen fahren und eine bestimmte Durchschnittsgeschwindigkeit überschreiten. Das waren mit meinem auf Stufe 3 getunten Enzo Ferrari super leicht und mit einem solchen "Rennen" konnte ich gut Kohle farmen. Hat mit der Karre nur ca. 15 Sekunden gedauert und man bekam dafür $70k.
Neben diesen relativ üblichen Rennen, gibt es auch noch andere Challenges. Man kann Models oder Tramper rumgurken, was ziemlich genauso funktioniert, wie Zeitrennen. Außerdem kann man als Drogenkurier Pakete von A nach B fahren, was im Grunde dem selben Prinzip folgt, nur dass man keine Aufmerksamkeit der Polizei auf dich ziehen darf. Die interessiert aber nur, wenn man Unfälle baut, mit 350 auf der Gegenfahrbahn geht aber klar. Die Cops sind mMn ein komplett überflüssiges Feature, da sie nur nerven. Es ist aber auch nicht so, dass man vor denen nicht entkommen kann und man dadurch etwas Adrenalin bei der Flucht ausschüttet, weil man weiß, dass das teuer wird oder man sein Auto verliert. Nö, es ist nur 'ne nervige Unannehmlichkeit und ist daher überflüssig.
Als vierte Art an Nebenmissionen gibt es Missionen, bei denen man für Leute auf der Map ihr Auto irgendwohin fährt. Dafür bekommt man absurd viel Geld und man kann jede dieser Missionen nur einmal abschließen. Ziel ist es dabei, so wenig Schaden zu nehmen, wie möglich. Da es kein Zeitlimit gibt, kann man einfach gemütlich an den Zielort fahren und zusätzlich einen 50%igen Bonus für 0% Schaden einheimsen.
Die Fahrzeuge sind für die damalige Zeit einigermaßen detailliert und haben tatsächlich unterschiedliche Motorengeräusche, nicht, wie manche Spiele, sich wiederholende (auch bei unterschiedlichem Motor usw.). Außerdem gibt es funktionierende Rückspiegel, etwas, was es nicht mal beim 7 Jahre später erschienenem GTA V gibt. Ach ja, neben Autos gibt es auch Motorräder, welche sich grausig steuern. Ich habe die nur benutzt, wenn es für ein Rennen Voraussetzung war. Mehr habe ich zu den Motorrädern nicht zu sagen, außer: Ja, es gibt eine Kawasaki Ninja. :D
Man kann seine Autos auch tunen. Die Möglichkeiten sind sehr begrenzt und bestehen eigentlich nur aus 0-3 vorgegebenen Sets, die mit steigendem Preis auch die Leistung stiegern. Am Aussehen kann man, leider, nichts ändern, außer beim Kauf ggfs. die Farbe und manchmal die Felgen. Hervorheben würde ich noch, dass es eine on Board Perspektive gibt. Man kann sogar einstellen, wie hoch und wie weit vorne/hinten man sitzen möchte. Bei einem Spiel von 2006!
Fazit: Trotz seiner Macken fand ich das Spiel durchaus nicht schlecht. Mit einer aufgehübschten Grafik, besserer KI, besser gebügelten Straßen und hinzugefügten moderneren Fahrzeugen, könnte das Spiel, so wie es ist, mit seiner riesigen Welt, auch heute erscheinen. Naja, das mit den Models rumfahren ist eventuell auch schlecht gealtert und war irgendwie gringe. Auch die Musikauswahl war nicht so top und umfasste nur wenige Lieder auf den wenigen Radiosendern. Aber all in all, nicht schlecht.
7/10
Titel: Saints Row
Release: 01. September 2006
Plattform: Xbox 360
Länge: 47,5h
Gamerscore/Erfolge: 470/1000, 19/41
Entwicklungsstudio: Deep Silver Volition
Publisher: THQ
Genre: Third Person Shooter, Open World
Trailer:
Review: Da ich vor einigen Jahren schon Saints Row The Third gespielt habe, hatte ich hohe Erwartungen an Saints Row. Diese wurden nur bedingt erfüllt, weil das Spiel doch schon ganz schön in die Jahre gekommen ist, aber vor allem, weil es zwar auch schon witzig ist, sich aber doch noch ernster nimmt, als es beim dritten Teil der Fall war. Es versucht einfach noch zu sehr ein GTA zu sein. Ich habe leider die deutsche Version gespielt, bei welcher einiges rauszensiert wurde, wie z.B. die Auftragskiller-Missionen. Für mich war von Anfang an klar, dass das ein Spiel ist, bei dem ich nicht alle Erfolge freischalten werde, also habe ich nur die Story gespielt, alle Collectables gesammelt und ein paar Misc Erfolge geholt.
Die Story ist noch nicht so over the top. Es gibt eigentlich drei Storystränge, die jeweils mit einer der drei rivalisierenden Gangs verknüpft sind. Meistens macht man dabei, wie zu dieser Zeit nicht unüblich, sehr ähnliche Dinge. Übernimm ein Gang Hideout hier, zerstöre eine Einkommensquelle gegnerischer Gangs da und übernimm somit die Hoods. Auch die Nebenmissionen sind sehr repetitiv, werden nur mit jeder Stufe schwerer.
Ansonsten habe ich gar nicht so viel zu dem Spiel zu sagen, der GTA Vergleich beschreibt es eigentlich schon ganz gut.
Fazit: Die Mucke im Spiel ist nicht schlecht, das Gameplay ist zwar repetitiv und etwas in die Jahre gekommen, funktioniert aber vom Prinzip her auch heute noch. Ohne auf die completion zu achten, war das okay, aber ansonsten sehe ich da durchaus die Tendenz, dass das nerven würde. Ich bin froh, dass ich endlich mal den ersten Teil nachgeholt habe, sehe es aber nicht passieren, dass ich das Spiel irgendwann mal wieder starten werde um noch ein paar Misc Erfolge zu holen.
6,5/10
Gesamtzeit vom Pile of Shame entfernt: 214h
Differenz: -80,5h
Differenz: -80,5h




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